, Markus Oehen

Jubiläumsausflug 40 Jahre MR Hubersdorf

Aus Anlass zum 40-jährigen Bestehen der Männerriege Hopperschte organisierten 5 Mitturner (welche selber ein Geburtstagsjubiläum feiern) unter der Leitung von Franz Wälchli einen 2-tägigen Ausflug nach dem Motto „Fahrt ins Ungewisse mit diversen Highlights“. Eine erste Zugsfahrt führte uns nach Langnau i.E. wo wir vom Platzger-Club herzlich empfangen wurden.

Nach einer kurzen Einführung in diese exotische Sportart (Details sind im Internet zu erfahren) mussten wir unser Können sofort unter Beweis stellen. In einem spannenden Wettkampf mit 2 Durchgängen à 5 Würfen wurden der Lätt-König sowie die beiden Ehrenplätze zwischen Kussi Flück sowie Beni Flück und Hansruedi Zuber ausgemacht. Belohnt nach diesem harten Wettkampf wurden wir mit einem reichhaltigen Brunch in der Clubhütte.
Nach diesem Intermezzo ging es nun bergauf mit uns. Zuerst mit dem Bus bis auf die Lüderenalp, von wo aus ein anstrengender Auf- und Abstieg auf den Napf begann. Belohnt für diesen „Chrampf“ wurden wir durch eine einzigartige Hügel-Landschaft mit gleichzeitigem Panorama auf das Mittelland und unseren Jura.
Müde, aber glücklich und stolz über die erbrachte Leistung, erreichten wir am Abend den Gipfel und genossen in der Abendsonne einen überwältigenden Rundblick vom Jura und über die ganze Alpenkette. MR Jubilaeum
Mit einem feinen Nachtessen mit gemütlichem Ausklang bezogen wir zu später (oder früher) Stunde unser Massenlager. Mit mehr oder auch weniger Schlaf (es wurde 2-3 stimmig geschnarcht) weckte uns die Sonne gepaart mit einer kräftigen Bise zum Morgenessen.
Der Abstieg ins Tal war nicht weniger nahrhaft als der Aufstieg und die lädierten Kniescheiben dankten es uns für jeden Wegteil welcher sich ebenerdig oder leicht aufwärts zeigte!
Im Tal angekommen erwartete uns die nächste Überraschung: Goldwaschen am Napf. Im Unterschied zum Geldwaschen zeigte es sich bald, dass dieses Metier mit harter körperlicher Arbeit verbunden ist. Gestärkt, nach einem feinen Mittagslunch, wurde die erworbene Theorie in die Praxis umgesetzt. Ausgerüstet mit Stiefeln, Spaten und Waschpfannen wurden die ersten Erfahrungen gesammelt. Es stellte sich bald heraus, dass es ein langer und mühsamer Weg sein wird, bis die erste Million in Gold herausgewaschen ist. Doch schon bald wurde das Ganze professionalisiert, d.h. von den Pfannen wurde auf Waschschleusen umgestellt und der Erfolg blieb nicht aus. Es konnten die ersten Funde in Form von kleinen Goldpailletten präsentiert werden. Einige brachten es mit einem unbändigen Willen soweit, dass schon bald die Frage auftauchte ob das ganze noch am Fiskus vorbeigeschmuggelt werden kann. Stolz über den erworbenen Reichtum und mit einem grossen Sack voller schöner Erlebnisse machten wir uns gegen Abend auf den Rückweg. 
Im Namen aller Männerriegeler danke ich den Organisatoren ganz herzlich für den gelungenen Anlass und hoffe, dass wir in Zukunft noch viele derartige Erlebnisse zusammen erleben dürfen.